Verwaltungshandbuch
Google Desktop, verfügbar unter google.com, wird von Endnutzern installiert und eingerichtet. Das Programm durchsucht den Computer des Nutzers, d. h. Dateien, E-Mails, angezeigte Webseiten, Instant Messages, Bilder, Musik, Videos und mehr. Google Desktop für Unternehmen bietet dieselbe Nutzerfunktionalität und zusätzlich die Indizierung von Lotus Notes-E-Mails, wurde jedoch für die Arbeit in einer Unternehmensumgebung entwickelt und kann von einer zentralisierten Unternehmensressource verteilt und von einem Windows-Administrator konfiguriert werden.
Wenn das Unternehmen außerdem eine Google Search Appliance oder Google Mini für die Suche im firmeneigenen Intranet verwendet, kann der Administrator Google Desktop für Unternehmen für eine integrierte Suche konfigurieren, um Nutzern in Unternehmen eine "One-Stop-Suche" in allen Ressourcen zu ermöglichen: auf dem Desktop mit Google Desktop, im firmeneigenen Intranet mit der Google Search Appliance oder mit Google Mini und im Internet mit Google.com.
Nach der Konfiguration werden für Nutzer im Unternehmen relevante Suchergebnisse aus ihren Computern, aus Google.com und aus dem Intranet über die Google Search Appliance oder Google Mini angezeigt.
Dieses Handbuch enthält Informationen zum Einrichten von Google Desktop für Unternehmen und richtet sich an Windows-Domänenadministratoren und Administratoren der Google Search Appliance oder von Google Mini.
Gruppenrichtlinie
Bei der Gruppenrichtlinie handelt es sich um eine Infrastrukturtechnologie, die Konfigurationen oder Richtlinieneinstellungen bereitstellt und gezielt auf Nutzer und Computer anwendet. Die Microsoft Windows-Gruppenrichtlinie gehört zu diesen Technologien.
Google Desktop für Unternehmen ist mit der Windows-Gruppenrichtlinie kompatibel. Google bietet eine Verwaltungsvorlage für die Gruppenrichtlinie, mit der Administratoren in Unternehmen für die Desktop-Suche spezifische Richtlinien mit der Gruppenrichtlinienverwaltung, dem MMC-SnapIn für die Gruppenrichtlinie oder einem beliebigen anderen Editor für Gruppenrichtlinien bearbeiten und verwalten können. Die daraus resultierenden Richtlinien können anschließend über Active Directory auf den Computern der Nutzer angewendet werden, was auf diesen Computern zu Änderungen in der Registrierung führt. Google Desktop-Komponenten verwenden diese Registrierungseinstellungen.
Kunden, die nicht Active Directory und die Gruppenrichtlinie für die Verwaltung verwenden, können ihre eigenen Verwaltungsmechanismen verwenden, um die Registrierungseinstellungen direkt über Anmeldeskripts oder ähnlichen Methoden zu ändern. Unter "Speicherort der Registrierungsschlüssel" in diesem Dokument finden Sie eine Tabelle mit den Registrierungseinstellungen. Verwaltungsvorlagendatei
Die herunterladbare Verwaltungsvorlagendatei enthält Einstellungen für Google Desktop und wird in diesem Dokument detailliert erläutert.
Stylesheet der Google Search Appliance
Zum XSLT-Stylesheet der Google Search Appliance für Google Desktop wurden zwei neue Vorlagen hinzugefügt– die Vorlagen "desktop_tab" und "desktop_results". Weitere Einzelheiten finden Sie in diesem Dokument unter "Stylesheet-Änderungen für die Google Search Appliance – Frontends".
Die Verwaltungsvorlage und das Installationsprogramm stehen unter http://desktop.google.com/enterprise zum Herunterladen zur Verfügung. Registrieren Sie die Vorlage und das Installationsprogramm und laden Sie sie auf Ihren Domain-Controller herunter.
Google Desktop für Unternehmen wird normalerweise mit einer der drei folgenden Methoden installiert:
- Direkt durch einen Nutzer (Administratorrechte auf dem Computer erforderlich)
- Verteilung durch Installation der Software für die Gruppenrichtlinie
- Verteilung durch Systems Management Server
Google Desktop für Unternehmen ist für die Installation auf mehreren Computern in einem Unternehmen gedacht. Das Programm ist nicht für die Installation durch einen einzelnen Nutzer auf einem einzelnen Computer konzipiert. Für alle Nutzer im System wird auf dem Desktop und im Startmenü eine Verknüpfung erstellt. Wenn ein anderer Nutzer Google Desktop über eine dieser Verknüpfungen ausführt, wird das Programm für ihn aktiviert und automatisch ausgeführt, sobald sich der betreffende Nutzer am Computer anmeldet.
Installation durch Nutzer
Wenn Nutzer über Administratorzugriff auf ihre lokalen Computer verfügen, können sie Google Desktop direkt auf ihrem eigenen Computer installieren, indem sie das MSI-Installationspaket auf ihren Computer kopieren oder herunterladen und auf das Paket doppelklicken.
Installation der Software für die Gruppenrichtlinie
Bei der Installation der Software für die Gruppenrichtlinie wird Google Desktop veröffentlicht (zur Installation bereitgestellt) oder zugewiesen (Verpflichtung zur Installation).
Veröffentlichte Installationen :
Wenn sich der Administrator für eine veröffentlichte Installation entscheidet, wird Google Desktop in der Windows-Systemsteuerung im Bereich "Software" unter "Neue Programme hinzufügen" angezeigt. Durch die Veröffentlichung der Pakete kann die Installation mit Administratorrechten auf dem Computer ausgeführt werden, selbst wenn es sich bei dem Nutzer, der die Installation vornimmt, nicht um einen lokalen Administrator handelt. Die Veröffentlichung erfolgt nach Nutzer; Softwarepakete dürfen nicht für Computer veröffentlicht werden. Die Nutzer können Google Desktop von ihrem Computer deinstallieren, indem sie in der Systemsteuerung den Bereich "Software" aufrufen, "Google Desktop" aus der Liste der installierten Programme auswählen und auf die Schaltfläche "Entfernen" klicken. Dazu muss der Nutzer kein lokaler Administrator sein.
Da veröffentlichte Installationen interaktiv vom Nutzer durchgeführt werden, wird Google Desktop automatisch für den Nutzer aktiviert, der die Installation durchgeführt hat. Andere Nutzer des Computers können Google Desktop über die Verknüpfung auf dem Desktop bzw. im Startmenü aktivieren und ausführen. Zugewiesene Installationen :
Wenn sich der Administrator für eine zugewiesene Installation entscheidet, wird Google Desktop automatisch im Hintergrund auf dem Computer installiert. Bei einer Zuweisung nach Nutzer wird das Programm bei der nächsten Anmeldung des Nutzers installiert. Bei einer Zuweisung nach Computer wird es installiert, wenn der Computer das nächste Mal neu gebootet wird. Da zugewiesene Installationen außerhalb von Nutzersitzungen stattfinden, werden sie im Hintergrund ohne Nutzerinteraktion installiert. Folglich wird Google Desktop nicht automatisch für Nutzer aktiviert. Die Nutzer des Computers können Google Desktop über die Verknüpfungen auf dem Desktop bzw. im Startmenü aktivieren und ausführen.
SMS-Installation
SMS bietet eine größere Vielfalt an Installationsoptionen, die sich jedoch grundsätzlich in Installationen pro Nutzer bzw. pro Computer sowie in unterstützte bzw. nicht unterstützte Installationen untergliedern lassen. Nicht unterstützte Installationen sollten nur durchgeführt werden, wenn kein Nutzer am Computer angemeldet ist. Wird eine nicht unterstützte Installation bei angemeldetem Nutzer durchgeführt, kann dies zu einer unvollständigen Installation führen, die nur durch einen lokalen Administrator abgeschlossen werden kann.
Unabhängig von den SMS-Einstellungen ist Google Desktop immer installiert und steht allen Nutzern des Computers zur Verfügung. Es wird jedoch empfohlen, SMS so zu konfigurieren, dass nur Installationen pro Computer (ALLUSERS=1) durchgeführt werden.
Bei unterstützten (interaktiven) Installationen wird Google Desktop automatisch für den Nutzer aktiviert, der die Installation durchführt. Bei nicht unterstützten (im Hintergrund verlaufenden) Installationen erfolgt die Aktivierung erst, wenn der Nutzer Google Desktop über die Verknüpfung auf dem Desktop bzw. im Startmenü ausführt.
Hinweis: Installationen im Hintergrund dürfen niemals durchgeführt werden, während ein Nutzer angemeldet ist. Wenn bestimmte Anwendungen (z. B. Internet Explorer, Office-Anwendungen usw.) ausgeführt werden, kann Google Desktop nicht vollständig installiert werden.
Mehrere Nutzer an einem einzelnen Computer
Wenn ein Nutzer später Google Desktop nur für sich selbst deaktivieren möchten, es aber für andere Nutzer am Computer installiert bleiben soll, ist dies möglich, indem der entsprechende Nutzer auf das Symbol in der Taskleiste klickt, "Schließen" auswählt und dann das Kontrollkästchen "Google Desktop beim Starten des Computers aufrufen" deaktiviert.
Hier finden Sie Informationen zur Verteilung, Bereitstellung und Konfiguration von Google Desktop und zur Integration mit der Google Search Appliance.
Google Desktop für Unternehmen fügt Unterstützung für die Windows-Gruppenrichtlinie hinzu, die es Domain-Aministratoren ermöglicht, bestimmte Einstellungen für Nutzer und Computer in der Domain zu konfigurieren. Mithilfe von Active Directory können Gruppenrichtlinienobjekte auf verschiedene Teilmengen von Nutzern und Computern angewendet werden. Ein Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) kann entweder auf die Domain als Ganzes oder auf eine Organisationseinheit in der betreffenden Domain angewendet werden. Gruppenrichtlinienobjekte können entweder über die Verwaltungskonsole von Active Directory oder über die Verwaltungskonsole der Gruppenrichtlinie bearbeitet werden. Mit dem Editor für das Gruppenrichtlinienobjekt können Sie Richtlinien für Computer und Nutzer bearbeiten.
Achtung: Wenn ein Gruppenrichtlinienobjekt auf Nutzer angewendet wird, werden nur die Einstellungen im Nutzer-Teil des Richtlinienobjekts angewendet, und wenn ein Gruppenrichtlinienobjekt auf Computer angewendet wird, werden nur die Einstellungen im Computer-Teil des Richtlinienobjekts angewendet. (Ein GPO, das ausschließlich Nutzereinstellungen aufweist, führt keine Vorgänge durch, wenn es nur auf Computer angewendet wird.)
Bestimmte Bereiche der Registrierung sind den Gruppenrichtlinieneinstellungen vorbehalten. Hierbei handelt es sich um Bereiche, die durch Access Control Lists geschützt sind, die Manipulationen durch Nutzer ohne Administratorrechte verhindern.
Der Standort für Nutzerrichtlinien lautet:
HKCU\Software\Policies
Der Standort für Computerrichtlinien lautet:
HKLM\Software\Policies
Google fügt unter jedem Speicherort einen untergeordneten Schlüssel mit der Bezeichnung "Google\Google Desktop" hinzu, unter dem Richtlinieneinstellungen gespeichert werden. Der untergeordnete Schlüssel wird erst zum Richtlinienbereich hinzugefügt, wenn eine Richtlinie angewendet wird. Wenn also keine Richtlinien angewendet werden, ist der untergeordnete Schlüssel nicht vorhanden. Wenn möglich entsprechen alle Schlüssel und Werte dem zugehörigen Abschnitt mit den Nutzereinstellungen in der Registrierung. In dieser Tabelle werden alle Registrierungsschlüssel aufgelistet, die von der Gruppenrichtlinie gesteuert werden. Die letzten vier Tabellenspalten lauten wie folgt:
- Standardschlüssel - Die Standardeinstellung für den Registrierungsschlüssel.
- Nutzereinstellungen - Gibt an, ob sich die Registrierungsänderung auf die Nutzereinstellungen auswirkt.
- Nutzer-ID - Gibt an, ob die sich Registrierungsänderung auf die Benutzeroberfläche auswirkt.
- GP-Einstellung - Gibt an, ob eine Gruppenrichtlinieneinstellung für diesen Schlüssel vorhanden ist.
| Registrierungsschlüssel: Google\Google Desktop\... |
Name |
Typ |
Beschreibung |
Beispiel |
Standardwert |
Standardschlüssel |
Nutzereinstellungen: |
Nutzer-ID |
Verwenden der Gruppenrichtlinie |
| Einstellungen |
file_extensions_to_skip |
REG_SZ |
Kommagetrennte Erweiterungsliste. |
",tmp,temp,log" |
tmp, temp, log, pst, dat, 000, pf, xml, obj ,pdb |
? |
J |
N |
J |
| Einstellungen |
onebox_mode |
REG_DWORD |
Steuert die Einbettung der GDS-Onebox in google.com |
1 |
1 |
? |
J |
J |
J |
| Einstellungen |
blacklist-1 |
REG_SZ |
Zeichenfolgenwerte von Schema-IDs |
"2" |
"" |
N |
J |
P |
J |
| Einstellungen |
blacklist-2 |
REG_SZ |
Zeichenfolgenwerte von Dateierweiterungen |
"XLS" |
"" |
N |
J |
P |
J |
| Einstellungen |
blacklist-3 |
REG_SZ |
Zeichenfolgenwerte von Protokollkennungen |
"HTTPS" |
"HTTPS" |
N |
J |
P |
J |
| Einstellungen |
blacklist-6 |
REG_SZ |
Zeichenfolgenwerte von URI-Teilstrings (enthält) |
"http://www/hr/" |
"" |
N |
J |
J |
J |
| Einstellungen |
blacklist-12 |
REG_SZ |
Zeichenfolgenwerte von Komponenten-IDs |
"53", "{Guid-Identifier-Zeichenfolge}" |
"" |
N |
J |
P |
J |
| Einstellungen |
blacklist-13 |
REG_SZ |
Zeichenfolgenwerte von Sicherheitsfunktionen |
"SECUREOFFICE" |
"" |
N |
J |
J |
J |
| Einstellungen |
error_report_on |
REG_DWORD |
Steuert die Berichtsausgabe bei Fehler- und Nutzungsdaten |
1 |
1 |
? |
J |
J |
J |
| Einstellungen |
hyper_off |
REG_DWORD |
Steuert die Schnellsuche |
1 |
1 |
N |
J |
J |
J |
| Einstellungen |
policy_search_location_whitelist |
REG_SZ |
Zeichenfolgenwerte bestimmter Ordner für die Indizierung |
c:\userdata |
"" |
N |
N |
J |
J |
| Einstellungen |
user_search_locations |
REG_DWORD |
Steuert die Möglichkeit der Nutzer zum Hinzufügen von Suchpfaden |
1 |
1 |
N |
J |
J |
J |
| Einstellungen |
email_days_to_retain |
REG_DWORD |
Steuert, wie viele Tage E-Mails beibehalten werden sollen. |
30 |
30 |
N |
N |
N |
J |
| Einstellungen |
webpage_days_to_retain |
REG_DWORD |
Steuert, wie viele Tage Webseiten beibehalten werden sollen. |
30 |
30 |
N |
N |
N |
J |
| Einstellungen |
file_days_to_retain |
REG_DWORD |
Steuert, wie viele Tage Dateien beibehalten werden sollen. |
30 |
30 |
N |
N |
N |
J |
| Einstellungen |
im_days_to_retain |
REG_DWORD |
Steuert, wie viele Tage IMs beibehalten werden sollen. |
30 |
30 |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
disallow_plugins |
REG_DWORD |
Verhindert die Installation von Drittanbieter-Plug-ins |
1 |
0 |
N |
J |
N |
J |
| Unternehmen |
plugin_whitelist |
REG_SZ |
Weiße Liste der Plug-ins, die trotz der Einstellung disallow_plugin_install installiert werden dürfen |
"{Guid-Identifier-String}" |
|
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
autoupdate_host |
REG_SZ |
Hostname zur Abfrage für die Verfügbarkeit automatischer Aktualisierungen |
"www.corp.google.com" |
"desktop.google.com" |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
GSAHosts |
REG_SZ |
Liste der GSA-Hostnamen im Unternehmen |
"search.corp.google.com" |
"" |
N |
N |
N |
J |
| |
PolicyUnaware
ClientProhibitedFlag |
REG_DWORD |
Verhindert die Installation/Ausführung von GDS 1.0 |
1 |
0 |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
minimum_allowed_version |
REG_SZ |
Zulässige Mindestversion von GDS für Installation/Ausführung |
2.2005.0401.0600 |
0.0.0.0 |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
maximum_allowed_version |
REG_SZ |
Zulässige Höchstversion von GDS für Installation/Ausführung |
2.9999.9999.9999 |
9999.9999.9999.9999 |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
enterprise_tab_text |
REG_SZ |
Zu verwendender Name für die Suchregisterkarte der Google Search Appliance |
"Intranet" |
"" |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
enterprise_tab_homepage |
REG_SZ |
URL der Startseite der Google Search Appliance |
<http://search.intranet.company.com>
|
"" |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
enterprise_tab_homepage_query |
REG_DWORD |
Gibt an, ob die URL der Such-Startseite den Parameter "q=query" unterstützt. |
1
|
0 |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
enterprise_tab_results |
REG_SZ |
URL für die Abfrageergebnisse der Google Search Appliance |
http://search.intranet.company.com/search?q=]
[DISP_QUERY] |
"" |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
enterprise_tab_results_query |
REG_DWORD |
Gibt an, ob die URL der Abfrageergebnisse den Parameter "q=query" unterstützt. |
1 |
0 |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
alternate_user_data_dir |
REG_SZ |
Zeichenfolgenwert des Datenverzeichnisparameters des alternativen Nutzers |
c:\desktopdata |
"" |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
max_allowed_outlook_connection |
REG_DWORD |
Steuert die maximal zulässigen Verbindungen zu Outlook |
400 |
400 |
N |
N |
N |
J |
| Unternehmen |
disallow_ssd_service |
REG_DWORD |
Steuert die Freigabe des Web Histories und von Dokumenten zwischen verschiedenen Computern |
1 |
1 |
N |
J |
N |
J |
| Unternehmen |
max_exchange_indexed_rate |
REG_DWORD |
Steuert, wie viele E-Mails maximal pro Minute indiziert werden |
60 |
60 |
N |
N |
N |
J |
Installation von Versionen ohne Richtlinien-Unterstützung nicht zulassen
Diese Richtlinie betrifft nur Google Desktop 1.0. Bei Aktivierung verhindert diese Richtlinie Neuinstallationen von Google Desktop 1.0. Stattdessen erhalten die Nutzer eine Fehlermeldung, die sie darauf hinweist, dass die Installation von Google Desktop von ihrem Administrator untersagt wurde. Wenn der Nutzer Google Desktop bereits installiert hat, erhält er dieselbe Fehlermeldung beim Versuch, das Programm auszuführen.
Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist.
Keine Daten für erweiterte Funktionen senden
Durch die Aktivierung dieser Richtlinie wird Google Desktop daran gehindert, für die Aktivierung von erweiterten Funktionen erforderliche Daten, einschließlich anonyme Nutzungsdaten und Fehlerberichte, an Google zu senden. Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde, kann der Nutzer entscheiden, ob erweiterte Funktionen aktiviert werden sollen oder nicht.
Integration von Google Web Search deaktivieren
Durch die Aktivierung dieser Richtlinie wird Google Desktop daran gehindert, Desktop-Ergebnisse bei Abfragen auf google.com anzuzeigen. Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde, kann der Nutzer entscheiden, ob Desktop-Ergebnisse bei Abfragen auf google.com bzw. mit der Google Search Appliance oder Google Mini angezeigt werden sollen oder nicht.
Hinweis: Kein Teil dieser Funktion/Richtlinie hat Einfluss auf die Übertragung sicherer, privater oder lokaler Daten an Google. Die Deaktivierung dieser Funktion schränkt die Nutzerfreundlichkeit ein und sollte vermieden werden.
Schnellsuche deaktivieren
Durch die Aktivierung dieser Richtlinie deaktiviert Google Desktop die Funktion "Schnellsuche", mit der die Ergebnisse bereits bei der Eingabe angezeigt werden. Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde, kann der Nutzer über die Aktivierung entscheiden.
Indizierungs- und Erfassungskontrolle
Jede der folgenden Richtlinien kann aktiviert, deaktiviert oder nicht konfiguriert sein. Wenn eine Richtlinie aktiviert ist, ist die zugehörige Erfassungskomponente bzw. -funktion deaktiviert und der Nutzer kann die Einstellung nicht ändern.
Wenn ein Element deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde, gelten die Nutzereinstellungen und der Nutzer kann die Einstellung ändern.
Hinweis: Dies erscheint zunächst vielleicht wenig sinnvoll, es handelt sich hierbei jedoch um eine übliche Konvention für Verwaltungsvorlagen.
Administratoren können Richtlinien für einzelne Nutzer und/oder Computer zuweisen, sodass alle Richtlinieneinstellungen entweder im Nutzer- oder im Computerabschnitt angezeigt werden können. Wenn die Richtlinieneinstellungen sowohl im Nutzer- als auch im Computerabschnitt der Richtlinie vorhanden sind, sollte folgender allgemeiner Regelsatz angewendet werden. Für spezifische Konfigurationselemente/-richtlinien können benutzerdefinierte Vorrangregeln gelten.
- Bei einer einfachen Aktivierung/Deaktivierung der Funktionsrichtlinien hat die Computerrichtlinie (sofern vorhanden) Vorrang gegenüber der Nutzerrichtlinie.
- Bei schwarzen Listen und ähnlichen Textfeldern wird die Verbindung der Richtlinien verwendet.
Indizierung von E-Mails verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung von E-Mail-Nachrichten. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung und Speicherung von E-Mail-Nachrichten durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von E-Mails zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Webseiten verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung des Webbrowser-Protokolls. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung der Webseiten durch, die der Nutzer über HTTP oder HTTPS anzeigt. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Webseiten zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Textdateien verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung von Textdateien. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von Textdateien durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Textdateien zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Mediendateien verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung von Mediendateien. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von Mediendateien durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Mediendateien zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Kontakten verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung der Kontaktliste von MS Outlook. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung der Kontaktliste durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Kontakten zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Kalendereinträgen verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung der Kalendereinträge von MS Outlook. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von Kalendereinträgen durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Kalendereinträgen zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Aufgaben verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung der Aufgaben von MS Outlook. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von Aufgaben durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Aufgaben zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Notizen verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung der Notizen von MS Outlook. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von Notizen durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Notizen zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Journaleinträgen verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung der Journaleinträge von MS Outlook. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von Journaleinträgen durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Journaleinträgen zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Word-Dokumenten verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung von MS Word-Dokumenten. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von Word-Dokumenten durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Word-Dokumenten zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von Excel-Dokumenten verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung von MS Excel-Dokumenten. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von Excel-Dokumenten durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von Excel-Dokumenten zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von PowerPoint-Dokumenten verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung von MS PowerPoint-Dokumenten. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von PowerPoint-Dokumenten durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von PowerPoint-Dokumenten zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von PDF-Dokumenten verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung von PDF-Dokumenten. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung von PDF-Dokumenten durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von PDF-Dokumenten zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung von sicheren Webseiten verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung sicherer Webseiten. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung der Webseiten durch, die der Nutzer über HTTPS anzeigt. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung von sicheren Webseiten zugelassen werden soll oder nicht.
Indizierung spezifischer Websites und Ordner verhindern
Mit dieser Richtlinie können Sie verhindern, dass Google Desktop bestimmte Websites oder Ordner indiziert. Dazu enthält die Richtlinie eine Liste der aus der Indizierung auszunehmenden URI-Teilstrings. Wenn die URL oder der Pfadname eines Elements eine dieser angegebenen Zeichenfolgen enthält, wird keine Indizierung vorgenommen. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Administrator verhindern, dass Elemente, deren URI einer der angegebenen Zeichenfolgen entspricht, indiziert werden. Die Aufnahme von "http://images.company.com" beispielsweise verhindert, dass Elemente, die sich auf dem Images-Webserver des Unternehmens befinden, indiziert werden. Die Aufnahme von "C:\VertraulicheFirmendaten" verhindert, dass Elemente, die sich in diesem Ordner auf dem lokalen Computer des Nutzers befinden, indiziert werden.
Die Nutzereinstellung für diese Funktion auf der Einstellungsseite lautet wie folgt:
Keine Elemente oder Dateien mit den folgenden Pfaden durchsuchen. Verwenden Sie für jeden Eintrag eine separate Zeile.
Beispiele:
http://www.domain.de/
c:\Dokumente und Einstellungen\Nutzername\Private Dokumente
Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Indizierung von IM-Chats verhindern
Diese Richtlinie deaktiviert die Indizierung von Instant Messaging-Chat-Programmen. Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde, kann der Nutzer entscheiden, ob Gespräche im IM-Chat indiziert werden sollen oder nicht.
Indizierung passwortgeschützter Office-Dokumente (Word, Excel) verhindern
Diese Richtlinie steuert die Indizierung passwortgeschützter Office-Dokumente (Word, Excel). Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, führt Google Desktop keine Indizierung passwortgeschützter Office-Dokumente durch. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde bzw. deaktiviert ist, kann der Nutzer entscheiden, ob die Indizierung passwortgeschützter Office-Dokumente zugelassen werden soll.
Indizierung spezifischer Erweiterungen verhindern
Diese Richtlinie blockiert die Indizierung von Dateien, die die angegebenen Erweiterungen enthalten. Geben Sie eine Liste mit Dateierweiterungen ein, die von der Indizierung ausgeschlossen werden sollen (trennen Sie die Einträge durch Kommas voneinander ab). Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Keine anonymen Nutzungsdaten senden
Durch die Aktivierung dieser Richtlinie wird Google Desktop daran gehindert, anonyme Nutzungsdaten an Google zu senden. Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde, kann der Nutzer entscheiden, ob anonyme Nutzungsdaten gesendet werden dürfen.
Integration der Google-Websuche deaktivieren
Durch die Aktivierung dieser Richtlinie wird Google Desktop daran gehindert, Google Desktop-Ergebnisse bei Abfragen auf google.com und, sofern konfiguriert, bei der Intranetsuche durch die Google Search Appliance oder Google Mini anzuzeigen. Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde, kann der Nutzer entscheiden, ob Google Desktop-Ergebnisse bei Abfragen auf google.com bzw. im Intranet angezeigt werden sollen.
Indexdaten verschlüsseln
Wenn diese Richtlinie aktiviert wird, aktiviert Google Desktop bei der nächsten Ausführung die Windows-Dateiverschlüsselung für den Ordner, der den Google Desktop-Index sowie zugehörige Nutzerdaten enthält. Google Desktop stellt keine nutzergesteuerte Einstellung für die Indexverschlüsselung zur Verfügung; diese Einstellung kann nur über die Gruppenrichtlinie eingesehen werden. Beachten Sie, dass Windows EFS nur auf NTFS-Volumes zur Verfügung steht. Wenn die Daten des Nutzers auf einem FAT-Volume gespeichert sind, hat diese Richtlinie keinerlei Auswirkung. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Beibehaltung von E-Mails
Mit dieser Richtlinie können Sie Google Desktop so konfigurieren, dass nur E-Mails beibehalten werden, die jünger sind als die im Index angegebene Anzahl von Tagen. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Beibehaltung von Webseiten
Mit dieser Richtlinie können Sie Google Desktop so konfigurieren, dass nur Webseiten beibehalten werden, die jünger sind als die im Index angegebene Anzahl von Tagen. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Beibehaltung von Dateien
Mit dieser Richtlinie können Sie Google Desktop so konfigurieren, dass nur Dateien beibehalten werden, die jünger sind als die im Index angegebene Anzahl von Tagen. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Beibehaltung von IMs
Mit dieser Richtlinie können Sie Google Desktop so konfigurieren, dass nur Instant Messages beibehalten werden, die jünger sind als die im Index angegebene Anzahl von Tagen. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Die Verwaltungsvorlage enthält Einstellungen, die bei der Integration von Google Desktop mit der Google Search Appliance bzw. Google Mini verwendet werden können. Diese Funktionen sind nur für Unternehmensinstallationen von Google Desktop relevant.
Automatische Aktualisierung blockieren
Durch das Aktivieren dieser Richtlinie wird verhindert, dass Google Desktop auf Google.com automatisch nach Aktualisierungen sucht und sie installiert. Wenn Sie diese Richtlinie aktivieren, müssen Sie Aktualisierungen für Google Desktop per Gruppenrichtlinie, SMS oder einem vergleichbaren Verteilungsmechanismus für Unternehmenssoftware verteilen. Suchen Sie unter http://desktop.google.com/enterprise/ nach Aktualisierungen.
Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist oder nicht konfiguriert wurde, sucht Google Desktop auf desktop.google.com regelmäßig nach Aktualisierungen.
Registerkarte "Unternehmenssuche"
Mit dieser Richtlinie können Sie Google Desktop und den google.com-Webseiten eine Registerkarte für die Google Search Appliance hinzufügen. Sie müssen einen Namen (z. B. "Intranet") sowie die URLs für die Such-Startseite und für das Abrufen von Suchergebnissen angeben. Verwenden Sie für die Suchergebnis-URL [DISP_QUERY] anstelle des Abfragebegriffs.
Google Desktop fügt die Registerkarte nur dann auf Ihrer Unternehmens-Suchseite ein, wenn die Seite von einem Server stammt, der in der Gruppenrichtlinie "Google Search Appliances" angegeben wurde.
Google Search Appliances
Die Einstellung für Google Search Appliances steuert die Integration mit einer Google Search Appliance, sofern vorhanden. Hier geben Sie den vollständigen Domain-Namen der Google Search Appliance(s) in Ihrem Unternehmen an. Bei ordnungsgemäßer Konfiguration werden von Google Desktop die Suchergebnisse dieses Programms in die Ergebnisse von Abfragen der Google Search Appliance eingefügt.
Versionen ohne Richtlinien-Unterstützung nicht zulassen
Diese Richtlinie verbietet die Installation und Ausführung von Google Desktop-Versionen, die die Gruppenrichtlinie nicht unterstützen (Version 1.0). Durch die Aktivierung dieser Richtlinie werden Nutzer daran gehindert, Version 1.0 von Google Desktop zu installieren oder auszuführen. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Zulässige Mindestversion
Die Einstellung für die zulässige Mindestversion unterbindet die Installation bzw. Verwendung von Google Desktop, es sei denn, es handelt sich dabei mindestens um die angegebene Version. Mithilfe dieser Richtlinie können Sie die Installation und/oder Ausführung älterer Versionen von Google Desktop unterbinden, indem Sie die zulässige Mindestversion angeben. Bei der Aktivierung dieser Richtlinie sollten Sie auch die Richtlinie "Versionen ohne Richtlinienunterstützung nicht zulassen" aktivieren, um die Versionen von Google Desktop zu blockieren, die die Gruppenrichtlinie nicht unterstützen. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Google Desktop-Versionen werden in Zahlen ausgedrückt, die dem Build-Datum entsprechen, beispielsweise 2.2005.0401.0600. Klicken Sie zur Anzeige der Versionsnummer auf den Link "Info" auf der Google Desktop-Seite für die betreffende Installation.
Maximal zulässige Version
Die Einstellung für die zulässige Mindestversion unterbindet die Installation bzw. Verwendung von Google Desktop-Versionen, die höher sind als die angegebene Version. Mithilfe dieser Richtlinie können Sie die Installation und/oder Ausführung neuerer Versionen von Google Desktop unterbinden, indem Sie die zulässige Höchstversion angeben. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Plug-ins nicht zulassen
Die Einstellung "Plug-ins nicht zulassen" unterbindet die Installation und Verwendung von Drittanbieter-Plug-ins. Durch die Aktivierung dieser Richtlinie wird die Installation von Google Desktop-Plug-ins verhindert. Diese Richtlinie können Sie gemeinsam mit der Richtlinie "Weiße Liste mit Plug-ins" verwenden, um lediglich die Installation bestimmter Plug-ins zuzulassen. Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde, können Nutzer beliebige Plug-ins installieren.
Weiße Liste mit Plug-ins
Mit der weißen Liste mit Plug-ins können bestimmte Plug-ins von Drittanbietern installiert und verwendet werden, wobei die allgemeine Richtlinie, die die Installation von Plug-ins nicht zulässt, überschrieben wird. Eine weiße Liste ist nur dann notwendig, wenn Sie die Richtlinie "Plug-ins nicht zulassen" aktiviert haben. Diese Richtlinie können Sie gemeinsam mit der Richtlinie "Plug-ins nicht zulassen" verwenden, um lediglich die Installation bestimmter Google Desktop-Plug-ins zuzulassen. Bei der Verwendung dieser Richtlinie muss die Richtlinie "Plug-ins nicht zulassen" aktiviert werden. Fügen Sie für jedes Plug-in, das zugelassen werden soll, die CLSID oder PROGID des jeweiligen Plug-ins hinzu. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Alternatives Nutzerdatenverzeichnis
Mit dieser Richtlinie können Sie ein Verzeichnis angeben, in dem Nutzerdaten für Google Desktop (z. B. Indexdaten und im Cache gespeicherte Dokumente) gespeichert werden sollen. Sie können [USER_NAME] oder [DOMAIN_NAME] im Pfad verwenden, um den Namen bzw. die Domain des aktuellen Nutzers anzugeben. Wenn [USER_NAME] nicht angegeben ist, wird der Nutzername an das Ende des Pfads angehängt. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Hinweis: Das Speichern von Nutzerdaten auf Netzwerk-Volumes kann die Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen und wird nicht empfohlen.
Berichtsserver
Mit dieser Richtlinie können Sie steuern, wie Google Desktop die für erweiterte Funktionen erforderlichen Daten sendet. Wenn ein Nutzer angegeben hat, dass Daten für erweiterte Funktionen gesendet werden dürfen, sendet Google Desktop speziell formatierte HTTP-Anforderungen an google.com, die diese Daten enthalten. Mit dieser Richtlinie können Sie Google Desktop anweisen, diese Anforderungen zu Sammlungs- und Überprüfungszwecken an Ihren eigenen Webserver zu senden. Mithilfe der bereitgestellten Tools können Sie Google Desktop-Berichtsdaten aus Ihren Webserverprotokollen filtern und die Ergebnisse an Google senden. Wenn Sie diese Option aktivieren, funktioniert die Personalisierung von Nachrichten für Ihre Nutzer nicht.
Maximal zulässige Verbindungen zu Outlook
Mithilfe dieser Richtlinie können Sie festlegen, wie viele Verbindungen zu Outlook maximal geöffnet werden können. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Freigabe des Web Histories und von Dokumenten zwischen verschiedenen Computern nicht zulassen
Durch die Aktivierung dieser Richtlinie wird verhindert, dass Google Desktop das Web History und die Dokumentinhalte eines Nutzers für dessen verschiedene Google Desktop-Installationen freigibt. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Maximal zulässige indizierte Austauschrate
Mithilfe dieser Richtlinie können Sie festlegen, wie viele E-Mails maximal pro Minute indiziert werden. Diese Richtlinie hat keinerlei Auswirkung, wenn sie deaktiviert ist bzw. nicht konfiguriert wurde.
Die automatische Aktualisierung von Google gewährleistet, dass die Nutzer die aktuellste Version von Google Desktop ausführen. Google Desktop-Clients senden täglich ein Ping-Signal an Google-Aktualisierungsserver, um Aktualisierungen (sofern verfügbar) anzufordern. Wenn eine Aktualisierung verfügbar ist, wird sie heruntergeladen und automatisch auf dem Client installiert.
Hinweis: Die automatische Aktualisierung wird bei Nutzern, die keinen lokalen administrativen Zugriff haben, nicht erfolgreich abgeschlossen. Wenn Nutzer innerhalb des Unternehmens auf ihren Computern nicht über lokale administrative Berechtigungen verfügen, muss eine alternative Aktualisierungsstrategie mithilfe anderer Softwareverteilungsmechanismen aktiviert werden.
Wenn die Unternehmensrichtlinien diese Art der Aktualisierung verbieten oder die Nutzer auf ihren Computern nicht über lokale administrative Berechtigungen verfügen, MÜSSEN Sie die Gruppenrichtlinie oder andere Softwareverwaltungssysteme, wie beispielsweise SMS verwenden, um die Clients auf dem aktuellen Stand zu halten.
| Integration von Google Desktop und der Google Search Appliance bzw. Google Mini |
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Es gibt zwei grundlegende Schritte, mit denen Unternehmensnutzern eine integrierten Suchfunktion auf dem Desktop, im Intranet und im Internet zur Verfügung gestellt werden kann. Durch die Integration von Google Desktop für Unternehmen wird zu Ihrer Intranetsuche, entweder über die Google Search Appliance oder Google Mini, auf der Google.com-Startseite der Nutzer und auf Ihrer Intranet-Suchseite ein Link hinzugefügt. Auf diese Weise werden die Desktop-Ergebnisse in die Intranet-Suchergebnisse integriert und für den Nutzer auf einer einzigen Suchseite angezeigt. Um Ihren Nutzern diese Funktion zur Verfügung zu stellen, müssen Sie wie folgt vorgehen.
Konfigurieren von Google Desktop für die Integration
Um diese Nutzerfunktion zu aktivieren, müssen Sie die Funktion zur Integration der Websuche (keine Richtlinie angewendet) für den Nutzer aktivieren. Befolgen Sie anschließend die Anweisungen in diesem Handbuch, um die Richtlinie "Registerkarte 'Unternehmenssuche'" und die Richtlinie "Google Search Appliances" zu aktivieren.
Die Google Desktop- und die Google.com-Webseiten verwenden JavaScript, um die URLS für die Suchregisterkarten umzuschreiben (um Änderungen am Abfragebegriff zu berücksichtigen). Dazu wird die URL mit einem HTTP-GET-Parameter, "q=query_term" ergänzt oder geändert. Wenn ein Nutzer einen Abfragebegriff bei Auswahl des Webs eingibt und dann auf "Desktop" klickt, um zur Google Desktop-Startseite zu wechseln, wird der Abfragebegriff automatisch festgelegt. Ebenso kann ein Nutzer auf einer Suchergebnisseite den Abfragebegriff ändern, auf die Registerkarte "Desktop" klicken und die Google Desktop-Ergebnisse für den geänderten Abfragebegriff abrufen. Wenn Ihre Such-Startseite oder Suchergebnisseite die Angabe des Abfragetyps auf diese Weise nicht unterstützt (oder ein anderer Parameter als "q" für den Abfragetyp verwendet wird), sollten Sie die Felder für die Startseiten- und/oder Ergebnis-URL nicht aktivieren.
Beispiel
Im Folgenden sehen Sie eine Beispielintegration von XYZcompany.com, Google Desktop und der Google Search Appliance. In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass die Gruppenrichtlinie implementiert ist.
- Wechseln Sie zu http://desktop.google.com/enterprise und laden Sie die Verwaltungsvorlage und das Installationsprogramm auf Ihren Domain-Controller herunter.
- Aktivieren Sie die Richtlinie "Registerkarte 'Unternehmenssuche'" und verwenden Sie folgende Einstellungen:
- Name der Registerkarte: XYZ Intranet
- URL der Startseite: http://search.corp.XYZcompany.com/
- Aktivieren Sie nicht das Kontrollkästchen "Startseite unterstützt &q=".
- URL der Abfrageergebnisse http://search.corp.xyz.com/search?site=internal&client=internal&output=xml_no_dtd&proxystylesheet=internal&q=[DISP_QUERY]
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Suchergebnisseite unterstützt &q=".
- Aktivieren Sie die Richtlinie "Google Search Appliances". Im vorliegenden Beispiel weist die Google Search Appliance ein Frontend auf, das sich auf einem anderen Server befindet. Daher müssen die beiden folgenden Einträge hinzugefügt werden:
- Suchen
- search.corp.XYZcompany.com
Das XSLT-Stylesheet enthält zwei weitere Vorlagen für die Verwendung mit Google Desktop. Die Vorlage "desktop_tab" sollte im Header der Seite aufgerufen werden. Die Vorlage "desktop_results" sollte sowohl von der Ergebnisseiten-Vorlage als auch von der Vorlage "Keine Ergebnisse" aufgerufen werden. Die Zusätze zum Stylesheet sehen wie folgt aus:
< xsl:template name="desktop_tab">
<xsl:if test="CUSTOM/HOME">
<xsl:comment>trh2</xsl:comment>
</xsl:if>
<xsl:if test="Q">
<xsl:comment>trl2</xsl:comment>
</xsl:if>
< /xsl:template> <xsl:template name="desktop_results">
<xsl:comment>tro2</xsl:comment>
< /xsl:template>
|